[Montagsfrage] Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?

Heute wieder eine Montagsfrage des Buchfresserchens, heute gestellt von BuboBubosLesewelt.




Was haltet ihr von Büchern, die auf Filmen basieren, also die erst nach dem Film geschrieben worden sind?



Puh, gute Frage. Ehrlich gesagt kenne ich da gar nicht so viele Bücher, bei denen das der Fall ist, bzw. habe ich sie zumindest nicht gelesen. Das einzige, was mir spontan einfällt ist "Bend it like Beckham", was wir im Englisch-Unterricht gelesen haben. Tatsächlich ist dieses Buch, ähnlich wie ein Drehbuch, 1:1 dem Film nachempfunden. Wie in einem Theaterstück wurden Gesichtsausdrücke und Bewegungen zusätzlich zu den Dialogen durch Beschreibungen ergänzt.
Weil ich den Film eigentlich gerne mochte, fand ich auch das Buch nicht schlecht, einziges Manko ist die Länge und Ausführlichkeit. Da nur die Szenen aus dem Film beschrieben werden, fehlen Gefühle und weitere "unbedeutendere" Szenen, die den Alltag der Hauptpersonen und in diesem Fall auch die kulturellen Unterschiede nochmal verdeutlicht hätten.


Grundsätzlich bin ich also ganz ehrlich eher kein Fan von Büchern nach dem Film. Ich glaube es ist auch schwierig zu einem Film ein Buch zu schreiben, da Charaktere aus Filmen anhand ihres Auftretens unterschiedlich wahrgenommen und interpretiert werden. Wenn der Autor des Buches seiner Interpretation dann in zusätzlichen Szenen Raum gibt, glaube ich dass das den Leser, der den Film kennt, leicht enttäuschen kann. Vielleicht hat er anderes erwartet, oder den Protagonisten im Geiste anders charakterisiert.


Kennt ihr mehr Bücher, die zu Filmen geschrieben wurden als ich und habt andere Erfahrungen gemacht?

Kommentare:

  1. Huhu!

    Ich hab bisher ehrlich gesagt auch noch kein Buch gelesen, das erst nach der Verfilmung entstanden ist. Um solche Bücher mache ich auch eher einen Bogen, weil ich Angst habe, dass mich der Inhalt nur enttäuscht. Und wenn ich den Film schon gesehen habe, muss ich auch nicht unbedingt im Anschluss auch noch das Drehbuch lesen^^

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

    AntwortenLöschen
  2. Hey Tamara,
    oh wow, Bend it like Beckham - da erschien ein Buch zu? Unglaublich :-) Das reizt mich ja fast schon, weil ich den Film so mochte. Dann würde ich es aber wohl eher als eine Art Drehbuch lesen, nicht als Roman.
    Liebe Grüße,
    Anna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey!
      Ja das "Buch" hat ganze 103 Seiten und kannst du bei Amazon finden unter diesem Link .
      Ist tatsächlich eher ein Drehbuch, also wäre die zu empfehlen ;)
      Liebe Grüße,
      Tamara

      Löschen
  3. Huhu Tamara,
    ich kann mich nicht erinnern, dass ich ein Buch gelesen habe, welches auf einen Film basiert.
    Andersrum aber dafür schon sehr oft. Mal hat es mir gefallen, mal nicht.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

    Mein Beitrag

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Steffi,
      geht mir da ganz genauso! Filme, die auf Büchern basieren fand ich auch mal gut, mal schlecht, allerdings meistens eher schlechter als gut... Da ist meine Fantasie beim Lesen schon so ausgeprägt, dass ich mich nicht mehr in eine "neue" Welt einfinden will...

      Liebe Grüße,
      Tamara

      Löschen
  4. Hey Tamara,

    ich bin da mit dir ganz einer Meinung, man hört selten von Büchern, die auf einem Film basieren. Wenn die Szenen aus dem Film einfach nur 1:1 übernommen werden, dann könnte ich mir vorstellen, dass dem Buch eine gewisse Tiefe fehlen könnte, weil man Dinge im Film doch anders ausdrückt als man diese in der gedruckten Version vermittelt.

    Liebe Grüße
    Kathi von Lesendes Federvieh

    AntwortenLöschen

Bitte gib gerne deinen Senf dazu :)